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| DEPDC
(Development and Education Programme for Daughters and Communities) |
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Das Daughters'
Education Programme (DEP, wörtlich: Erziehungprogramm für Töchter)
in der nordthailändischen Provinz Chiang Rai bietet Mädchen (haupsächlich
von den Bergstämmen) eine kostenlose Ausbildung und Unterkunft an,
um sie davor zu bewahren, zu Opfern des Sex-Geschäfts zu werden.
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| Dhammajarinee
Witthaya - eine buddhistische Klosterschule für Mädchen |
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Im thailändischen
Buddhismus können nur Jungen als Tempelschüler Unterkunft und Ausbildung
erhalten, für Jungen aus armen Familien oft die einzige Chance auf
weitere Ausbildung nach zu kurzer Schulzeit. Eine Gruppe von buddhistischen
Nonnen aus Lamphun und Ratchaburi möchten Mädchen aus armen Familien
die gleiche Chance geben und bietet ihnen freie Unterkunft und Ausbildung
an. Zusätzlich zum üblichen Lehrplan steht ein strenges geistiges
Training auf dem Programm.
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| Monsoon
Country - Pira Sudham Estate |
| Pira
Sudham, international bekannter Schriftsteller aus dem Nordosten Thailands
(Isaan), kehrte in sein Heimatdorf Napo in der Provinz Burirum zurück,
um dort vielfältige Hilfs- und Entwicklungsinitiativen für die verarmte
Dorfbevölkerung zu organisieren. So unterhält seine Stiftung eine
Schule und bietet jüngeren Kindern kostenloses Mittagsessen.
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Amazing Thailand -
ein faszinierendes Land, in der ganzen Welt bekannt als Land des Lächelns,
der tropischen Traumstrände, der beeindruckenden buddhistischen Tempel,
der kunstvollen Tanzvorführungen ... dies ist das Bild, das uns die Tourismusindustrie
malt. Und es ist wahr, der Reisende wird all dies im Königreich Thailand
finden.
Aber
dieses Bild zeigt leider nicht die ganze Wahrheit. Da gibt es auch die
dunkle Seite, Thailand als Ziel von Sex-Touristen, die Ausbeutung thailändischer
Mädchen und Jungen in der beständig wachsenden Sex-Industrie oder auf
dem Markt für billige Arbeitskräfte, die extreme Armut in ländlichen Gegenden
und bei den "Bergstämmen" des Nordens, die Aids-Epedemie, die Familien
zerstört und Kinder zu Aids-Waisen macht.
Die noch kaum überwundene
Wirtschaftkrise, zusammen mit den negativen Auswirkungen der Globalisierung
hat gerade die arme Bevölkerung hart getroffen und die bereits vorher
bestehenden sozialen Probleme noch weiter verschärft.
In
letzter Zeit gab es vielfältige Kampagnen, in erster Linie von Nicht-Regierungsorganisationen
(NGOs) organisiert, die diese Themen aufgriffen. Derartige Kampagnen können
hilfreich sein, um die Missstände ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu
bringen und Spenden für Hilfsprojekte zu sammeln. In einigen Fällen schossen
sie allerdings über das Ziel hinaus und gingen gelegentlich so weit, den
Boykott Thailands und thailändischer Produkte zu fordern. Wir meinen,
dass dies in keiner Weise helfen würde, sondern die bestehenden Probleme
nur noch verschlimmern würde.
Hinter solchen Vorschlägen
steckt oft eine sehr stark vereinfachende Sicht der Dinge, die der Komplexität
der sozialen Probleme in einem sich entwickelnden Land wie Thailand nicht
gerecht wird.
Eine
solche Sichtweise ignoriert zudem die vielfältigen Initiativen und Hilfsprojekte
in Thailand selbst, organisiert durch die Königsfamilie, durch thailändische
und internationale NGOs, Regierungsinstitutionen und auch Privatpersonen.
Sie ignoriert auch die zu beobachtende Veränderung in der Einstellung
der thailändischen Regierung und offizieller Stellen gegenüber den Problemen
des Sex-Tourismus und der Ausbeutung von Kindern.
Diese Themen werden
nicht mehr ignoriert oder mit Schweigen zugedeckt, sondern die Öffentlichkeit
wird sich dieser Problematik zunehmend bewusst und es findet eine breite
Diskussion statt.
Mit dem Start der
neuen 'We Care' Seiten möchte thailife.de Projekte in Thailand vorstellen,
die sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der armen Bevölkerung,
insbesondere der Kinder einsetzen.
Selbstverständlich
können wir nicht alle diese Projekte auf unseren Seiten vorstellen (aber
wir werden möglichst viele Links zu weiteren Information hinzufügen).
thailife.de wird sich auf solche Projekte konzentrieren, die sich um die
Erziehung und Ausbildung von Kindern kümmern, um sie davor zu bewahren,
in die Sex-Industrie hineingezogen zu werden.
Der grösste Teil des
Materials, das wir auf den thailife.de Seiten veröffentlichen werden,
ist bei unseren Besuchen bei diesen Projekten entstanden und beruht auf
Gesprächen mit den Menschen, die unter grossem Einsatz ihrer Zeit und
Energie in diesen Projekten arbeiten, um anderen zu helfen.
Wir haben mit eigenen
Augen gesehen, dass diese Projekte erfolgreich arbeiten und wir sind sicher,
dass sie Ihre Spenden und Ihre Unterstützung verdienen.
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