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Wie in den Jahren 2003, 2005 und 2006 bereits mit stetig wachsendem Erfolg geschehen, lädt das Veranstaltungszentrum Kampnagel Hamburg auch dieses Jahr Künstlerinnen und Künstler nach Hamburg ein, die in ihren Arbeiten die gesellschaftlichen, kulturellen und ästhetischen Veränderungen in ihren Heimatländern dokumentieren. Die Veranstaltung findet von 25. April bis 12. Mai 2007 statt.
Nach Zentralasien im Jahre 2006 widmet sich das vorerst letzte "Polyzentral-Projekt" vor allem Südasien. Dort leben mehr als 20 Prozent der Weltbevölkerung, davon allein in Indien über eine Milliarde Menschen. Die weltgrößte Demokratie schwingt sich trotz enormer sozialer und politischer Probleme begleitet von Bollywood und Indian Beats zur drittgrößten Volkswirtschaft der Erde auf, die sie 2050 – glaubt man den Experten – schon sein könnte. Das Wertesystem Indiens wird durch diese explosive Entwicklung der Wirtschaft zunehmend in Frage gestellt. Die Schere zwischen Arm und Reich ist so sichtbar, wie kaum irgendwo sonst auf der Welt. Mit großem Können und steter Beharrlichkeit erschließen sich zeitgenössische Künstler auf der Basis ihrer kulturellen Traditionen künstlerisches Neuland – oft unter unglaublich schwierigen Bedingungen. Einige der wichtigsten, wie die Aditi Mangaldas Dance Company, die Performerin Maya Krishna Rao oder das Musiktheater Adishakti möchte Kampnagel vorstellen.
Filme und Konzerte, Workshops und Diskussionen, Einführungen und Publikumsgespräche werden helfen, eine Brücke zwischen dem Publikum und den Gästen zu schlagen.
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Kampnagel Hamburg
Jarrestr.20, 22303 Hamburg
Pressestelle: Hannah Kayenburg/Liv Sachisthal
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