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Über
Thailand
Wo
liegt Thailand
Das Wetter
in Thailand
Die Thailändische Bevölkerung
Grüßen "auf thailändisch"
Die
Königliche Familie
Elefanten
Wo
liegt Thailand
Weltkarte als
Übersicht

Thailand und
die Nachbarländer


Das
Wetter in Thailand
Thailand hat während des
ganzen Jahres ein heißes und feuchtes Klima. Nur ganz im Norden
des Landes, wo es hohe Berge gibt, kann es manchmal auch recht kühl
sein. Das Wetter kann in drei Jahreszeiten eingeteilt werden: Die
heiße Jahreszeit vom März bis zum Mai, die Regenzeit
vom Juni zum Oktober und die kühle Jahreszeit vom November
zum Februar. In der Regenzeit gibt es heftige und plötzliche
Regenfälle. Es ist, als würde man unter dem starken Strahl
einer Dusche stehen. Im Süden des Landes sind die Regenfälle
besonders stark. In der Regenzeit treten die Flüsse und die
vielen Kanäle Thailands häufig über ihre Ufer und
große Landflächen werden überflutet.

Die
Thailändische Bevölkerung
Die Thais sind für ihre
freundliche Einstellung, ihre Sinn für Spaß und Vergnügen
und für ihr schönes Lächeln berühmt. Man glaubt,
dass die thailändische Bevölkerung vor mehreren Tausendjahren
aus Südchina auf der Suche nach fruchtbarem Ackerland in das
Gebiet des heutigen Thailand einwanderte. Sie ließen sich
entlang des Chao Phraya Flusses, der durch die Zentralebene und
die heutige Hauptstadt Bangkok fließt, nieder und teilten
sich in verschiedene Stämme auf.
In Thailand gibt es etwa 60
Millionen Menschen, 10 Millionen von ihnen wohnen in der Hauptstadt
Thailands, Bangkok. Die meisten Thais sind Buddhisten, aber es gibt
auch Moslems, Christen und andere Religionen. Es gibt keinen Streit
unter den verschiedenen Religionen Thailand, weil die Buddhisten
andere Religionen respektieren.
In den Bergen des Nordens leben
viele verschiedene Bergvölker wie die Akkha, die Karen, die
Lisu, die Lasu, die Yao und die Meo. Jedes dieser Völker hat
eine eigene Lebensweise, Sprache, Lieder und Tänze.
Reisende, die nach Thailand
kommen, schauen sich gern die Tanzvorführungen der Bergvölker
an und bewundern die bunten Kostüme und die eleganten Bewegungen.
In Thailand sind die Unterschiede
zwischen reichen und armen Menschen sehr groß. Es gibt viele
Menschen, denen es sehr gut geht. Wer das erste Mal nach Bangkok
kommt, ist meist erstaunt, wie modern und prächtig diese Stadt
wirkt.
Aber es gibt auch sehr viele
arme Menschen in Thailand. Besonders in den weit abgelegenen Gegenden
gibt es viele Menschen, die noch in armseligen Bambushütten
wohnen und oft nicht einmal genug Reis zu essen haben. Im Norden
und Westen des Landes gibt es sehr viele Flüchtlinge aus den
Nachbarländern. Sie sind vor der Armut und dem Krieg aus ihrer
Heimat geflohen und hoffen, in Thailand ein besseres Leben zu finden.
Für Reisende ist Thailand
ein sehr interessantes Land. Fast 400.000 Deutsche fahren im Jahr
nach Thailand, um dort Urlaub zu machen.

Grüßen
"auf thailändisch"
 In
Thailand schütteln die Leute nicht die Hände, wenn sie
einander begrüßen. Stattdessen verwenden einen Gruß,
der "Wai" genannt wird. Dabei werden beide Hände
mit den Handflächen aneinander gelegt und so angehoben, dass
sie sich vor der Brust, vor dem Gesicht oder vor der Stirn befinden.
Je höher die Hände
gehoben werden, desto mehr Achtung und Respekt zeigt man mit dem
Wai. Wenn die Thais zum Beispiel buddhistische Mönche begrüßen,
berühren die zum "Wai" gefalteten Hände die
Stirn, denn die Mönche werden besonders geachtet.
Die
Königliche Familie
Thailands
Staatsoberhaupt ist König Bhumiphol Adulyadej. Er wird auch
Rama IX genannt, da er der neunte König aus dem Königshaus
der Chakri Dynastie ist, die Jahr 1782 gegründet wurde. König
Bhumiphol bestieg den Thron im Jahre 1946. Thailands König
ist daher der am längsten amtierende König der Welt. Er
ist mit Königin Sirikit verheiratet, die für ihre Schönheit
und für ihre Hilfsbereitschaft berühmt ist. Das Königspaar
hat drei Töchter, einen Sohn und einige Enkel.
Die Thais lieben und respektieren
ihre königliche Familie sehr, denn der König hat sich
immer sehr für die armen Menschen eingesetzt und versucht,
ihnen zu helfen.

Elefanten
 Elefanten
sind in Thailand immer besonders respektierte und wichtige Tiere
gewesen, sie galten als königliche Tiere. In den alten Zeiten
wurden sie auch im Kampf eingesetzt, später dann halfen sie
den Menschen bei schweren arbeiten, zum Beispiel beim Transport
von Baumstämmen in den Wäldern.
Elefanten sind für ihre
Intelligenz berühmt. Sie können sehr alt werden und man
sagt, dass sie ein besonders gutes Gedächtnis haben. Sie können
sich genau merken, wer sie gut behandelt und wer sie gequält
hat.
Die ganz besonders seltenen
weißen Elefanten standen über dem gewöhnlichen Elefanten
und galten als heilig.
Die früheren thailändischen
Könige verehrten den weißen Elefanten. Sie schmückten
sogar ihre Flagge mit seinem Ebenbild. Es gab sogar ein Gesetz,
dass jeder weiße Elefant, der im Königreich gefunden
wurde, dem König übergeben werden musste. Die Könige
sandten Suchexpeditionen aus und boten den Entdeckern der seltenen
Tiere Belohnungen an. Die Entdeckung eines weißen Elefanten
wurde zu einem besonderen Ereignis und wurde im ganzen Land gefeiert.
Durch die Jagd nach dem Elfenbein
der Elefanten und die Abholzung vieler Wälder gibt es sehr
viel weniger dieser beeindruckenden Riesen. Man
schätzt, dass es etwa 2.000 sind. Nur noch wenige werden für
Waldarbeiten eingesetzt, einige als Reittiere für Touristen,
die mit ihnen den Urwald erkunden, und einige werden bei Vorführungen
einer Elefantenschau eingesetzt.
In manchen entlegenen Gebieten
und in Nationalparks kann man, wenn man Glück hat, aber auch
heute noch wild lebende Elefanten antreffen.
Jedes Jahr im November gibt
es in der Stadt Surin im Nordosten Thailands eine große Elefantenparade.
Viele Menschen strömen zusammen um die vielen prachtvoll geschmückten
Elefanten und ihre Kunststücke zu bewundern und um am großen
Elefantenfest teilzunehmen.
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