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Buddhismus
Buddhistische
Tempel
In Thailand
gibt es über 44.000 buddhistische Tempel. Sie werden "Wat"
genannt. Die Thais gehen in die Tempel um dem Buddha ihre Verehrung
zu zeigen, um die buddhistischen Feste zu feiern und um die Mönche
um Rat zu fragen.
In den Dörfern
waren die "Wats" immer der Mittelpunkt des Dorflebens
gewesen. Als es noch keine Schulen gab, gingen die Jungen in den
Wat, um lesen und schreiben zu lernen. Mädchen war dies nicht
möglich. Heute können die thailändischen Mädchen
aber genauso lernen und studieren wie die Jungen.
Wenn die Thais
in ihre Tempel gehen, bringen überreichen die den Mönchen
Speisen und Geldspenden. Diese Spenden gelten als besonders gute
Taten. Die meisten Mönche leben nur von diesen Gaben und Spenden.
Einige Wats
sind auch zugleich Heime für alte und kranke Menschen, für
Waisenkinder und auch für herrenlose Tiere. Es ist streng verboten,
einem Menschen oder Tier auf dem Gelände eines Tempels ein
Leid zuzufügen.
Viele thailändische
Jungen und junge Männer verbringen einige Wochen oder Monate
in einem Wat, um zu lernen und zu meditieren. In dieser Zeit müssen
sie sich den strengen Klosterregeln unterwerfen, sie stehen sehr
früh am Morgen auf, dürfen nach 12 Uhr mittags nichts
mehr essen und verbringen viele Stunden mit Gebeten und Meditation.
Es gibt auch
buddhistische Nonnen. Sie tragen weiße Kleider und werden
"Mae Schii" genannt. Sie leben in eigenen Klostern. Oft
kümmern sie sich um arme Menschen und um die Pflege und Erziehung
von Kindern.
Viele der prächtigen
alten Tempelanlagen Thailands werden heute zu Tage von Tausenden
von Touristen besucht. Sie sind als Sehenswürdigkeiten Thailands
berühmt.
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