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Das Straßenkinderprojekt in Mae Sai, Chiang Rai
Ein Interview mit Anna-Maria Fiedler
Kannst Du dich unseren Lesern bitte kurz vorstellen ?
Mein Name ist Anna Maria Fiedler, ich bin 19 Jahre alt. 1997 ging ich für ein Jahr nach Thailand als Austauschschülerin im Rahmen des ASF (American Field Service) Programms.
Nachdem ich das Abitur gemacht hatte, stand für mich fest, dass ich wieder nach Thailand gehen und etwas sinnvolles tun wollte. Ich wollte ein Teil der thailändischen Gesellschaft sein, nicht nur eine Touristin, sondern integriert in einer Gemeinschaft.
Ich sah mich nach einer Möglichkeit um, meinen Plan zu realisieren. Es war nicht so leicht, etwas passendes zu finden, aber dann habe ich Kontakt mit thailife.de bekommen. Sie haben mir empfohlen, mich an das NGO-Projekt DEPDC (Development and Education Program for Daughters and Communities) in Mae Sai in Nordthailand zu wenden. Ich nahm Verbindung mit DEPDC auf, sie akzeptierten mich als freiwillige Helferin und so kam ich nach Mae Sai.
Was war deine Motivation, als Sozialarbeiterin in einem thailändischen Strassenkinderprojekt zu arbeiten ?
Ich muss zugeben, dass ich anfangs das Strassenkinderprojekt garnicht so sehr mochte, denn die Kinder waren sehr schmutzig und agressiv und die ganze Situation war mir ausserordentlich fremd. Aber dann besuchte ich die Kinder öfter und begann, mir ihre Namen zu merken und ich sah ihre ganze unterschiedlichen Persönlichkeiten und individuellen Verhaltensweisen. Ich sah sie weinen und lachen und ich lernte, sie als Freunde zu begreifen. Es waren für mich nicht nur bloss Strassenkinder, sondern jetzt waren sie wie meine Kinder, kleine Menschen, die ich liebte, weil ich sie kennenlernte. .
In unserer kleinen Gruppe kamen wir zu der Überzeugung, dass es nicht genug sei, nur zweimal in der Woche zu ihnen zu gehen um sie zu treffen, ihnen etwas zu essen zu geben oder mit ihnen zu spielen.
Wir trafen die Kinder auch nachts und wir waren schockiert, als wir sie betteln sahen und manche von ihnen auf der Strasse schlafen sahen. Es gibt keine Sicherheit für diese Kinder, sie werden manchmal von Wachleuten oder von älteren Bettlern geschlagen.
Sogar solche Kinder, die noch Familien haben, haben zu Hause oft so schlimme Probleme, dass sie es vorziehen, auf der Strasse zu schlafen, anstatt zum Schlafen nach Hause zu gehen, denn sie haben häusliche Gewalt erfahren, wurden geschlagen oder missbraucht.
Wie war deine Fahrt nach Mae Sai, es muss doch ein ziemliches Abenteuer für dich gewesen sein ?
Als ich in Thailand ankam, besuchte ich zunächst meine frühere Gastfamilie, und danach besuchte ich zusammen mit meiner ehemaligen Leherin ihre Eltern in Phrae. Wir versuchten mehrere Male, DEPDC anzurufen, aber wir konnten dort niemanden erreichen. Die Lehrerin brachte mich dann zum Bus nach Mae Sai. Ich war die einzige Ausländerin im Bus und kannte niemanden. Ich sah, wie die Leute nach und nach ausstiegen und immer weniger Fahrgäste übrigblieben. Als der Bus in Chiang Rai ankam, waren nur noch ein Thailänder und eine ältere thailändische Dame im Bus. Die alte Frau sprach mich an und fragte mich auf Thai: "Wird dich irgendjemand abholen " und "Was wirst du dort in Mae Sai machen ? Wirst du dort allein sein?" Und dann sagt sie schliesslich: "Das wird zu gefährlich für dich werden. Es wird bald dunkel sein, es ist nur noch ein Mann hier im Bus und niemand wird dich abholen. Du solltest mit mir mitkommen." Dann, irgendwo an dem Highway, hielt der Bus an und wir stiegen zusammen aus.
Hattest du Angst ?
Eigentlich nicht, die Frau war zwischen 60 und 70 jahre alt und wirkte auf mich wie eine Grossmutter. Sie machte mich mit ihrer Tochter bekannt, die so um die 40 Jahre alt war, und dann gingen wir zum Haus der Tochter zum Abendessen. Am nächsten Morgen brachte mich die Tochter zu DEPDC. Da die beiden Frauen nur ungefähr eine halbe Stunde von Mae Sai entfernt wohnten, habe ich sie während meiner Zeit dort öfter besucht. Ich fühlte mich wie ein Familienmitglied und nannte die alte Dame Grossmutter. Wir bleiben auch jetzt noch in Kontakt.
Wie war es als du in Mae Sai ankamst?
Zunächst gab es ein kleines Misverstandnis, denn die Tochter meiner "Großmutter" brachte mich zu DEPDC, aber keine von uns beiden wusste den genauen Weg dorthin. Wir hatten zwar die Adresse, aber wir nahmen eine falsche Abzweigung und der Weg führte zu einer großen Fabrik. Ich dachte schon "Oh! die armen Kinder, Sie müssen in der Fabrik arbeiten" und dann fragte ich, ob das DEPDC sei. Ein Mann kam auf uns zu und sagt zu uns auf englisch "Nein nein! Dies ist eine koreanische Fabrik !" und dann zeigte er uns den richtigen Weg zum DEPDC-Zentrum. Als wir dann dort ankamen, hatten wir einen ganz anderen Eindruck. Es gab dort sehr viele Kinder, es herrschte eine sehr friedliche Atmosphäre. Die Kinder spielen herum und es machte den Eindruck einer sehr großen Familie. Das Zentrum ist ziemlich groß und im Obergeschoss eines der Gebäude dort konnte ich mein eigenes Zimmer beziehen.
Was war deine Aufgabe bei DEPDC?
Ich arbeitete als Englischlehrerin, denn ich konnte noch kein Thai sprechen. Die Kinder dort konnten kein Englisch und so begann ich mit dem Englischunterricht im Rahmen des informellen Erziehungsprogramm. Aber ich musste auch Thai lernen, denn manchmal hatte ich den Kindern etwas auf Thai zu erklären. Und natürlich wollte ich auch auf Thai mit ihnen sprechen. Es war für mich ziemlich schwierig, aber ich bemühte mich sehr. Ich kümmerte mich auch um die Kommunikation mit englisch sprechenden Menschen, Tätigkeiten wie Briefe oder Emails schreiben auf Englisch. Davon abgesehen ging ich zweimal in der Woche zu den Straßenkindern, zusammen mit Anne, die ein Mitglied des Team von DEPDC ist und Ngaow, der nicht bei DEPDC arbeitet. Manchmal haben uns auch weitere Mitglieder des DEPDC Teams begleitet.
Wie hast du das Straßenkinderprojekt kennengelernt?
An meinem ersten Tag bei DEPDC haben mir Anne und Ngaow schon über das Projekt erzählt und mich eingeladen, die Kinder mit ihnen zusammen zu besuchen. Ich dachte mir, warum sollte ich sie nicht begleiten. Über meinen ersten Eindruck habe ich euch ja schon erzählt. Aber trotz diese ersten Reaktion bin ich dann doch zweimal die Woche zu den Kindern gegangen.
Aber später hast du sehr viel mit Anne und Ngaow zusammen gearbeitet?
Ja, ich ging sehr oft mit ihnen zu den Straßenkindern. Und dann begann Ngaow damit, eine Untersuchung über die Situation der Straßenkinder durchzuführen, über ihre Hintergründe, ihre Familien, die Probleme, mit denen sie konfrontiert sind und wie viele Straßenkinder in der Gegend leben. Ich half mit meinen Englischkennissen. Dann kam auch ein Fernsehteam aus Finnland für eine Reportage nach Mae Sai und ich half ihnen, die Interviews mit den Kindern durchzuführen und ins Englische zu übersetzen. Ngaow schrieb einen Projektvorschlag für das neue Straßenkinderprojekt und auch den habe ich ins Englische übersetzt. So begannen wir als ein Team zusammen zu arbeiten.
Als er den Projektvorschlag beim "Save the Children Fund" einreichte, sagten sie ihm, dass sie bereit wären, finanzielle Mittel für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Währenddessen haben die Kindern ihn immer wieder gefragt "Wann können wir in deinem Haus wohnen?" und "Wann können wir zur Schule gehen?".
Da er sich sicher war, die Mittel für das Projekt zu erhalten, lud er die Kinder ein, zunächst in sein Haus zu kommen und dort zu leben, obwohl er selbst gar kein Gehalt bezog und wir nicht wussten, wann wir die zugesagten Geldmittel bekommen würden. Tagsüber arbeiteten Anne und ich im DEPDC Zentrum. Wir kamen drei Mal in der Woche, um ihm zu helfen und uns um die Kinder zu kümmern, ihnen Nahrungsmittel zu kaufen und mit ihnen zu spielen.
Und wie waren die Kinder?
Am Anfang war es wirklich sehr schwierig mit ihnen, denn die Kinder kamen und gingen ständig. Sie wussten nicht, wie sie sich verhalten sollten. Sie aßen wie die Tiere, schlangen alles sehr schnell herunter, und sie waren unte einander sehr aggressiv. Aber später, als die Kinder bemerken, dass sie respektiert wurden und dass man sich um sie kümmerte, gab es keine Gewalt mehr unter ihnen. Natürlich mussten wir ihnen manchmal sagen, dass sie etwas Unrechtes gemacht haben. Aber wir schlugen sie nicht, wir respektierten sie und sie vertrauen uns. Sie lernen andere Verhaltenweisen. Wir brachten ihnen bei, wie sie essen sollten und wir übten mit ihnen, vor dem Essen eine Minute Meditation einzulegen. Ngaow und Anne sprach mit ihnen über sehr viele verschiedene Themen und versuchten, ihnen beizubringen, wie sie miteinander auskommen konnten. Und mehr und mehr wuchsen sie zu einer großen Familie zusammen.
Welche Aktivitäten konntet ihr den Kindern anbieten?
Sie arbeiteten im Garten und konnten ihre eigenes Gemüse anbauen. Wir spielten auch einige Sportarten mit ihnen wie z.B. Fußball. Wir haben mit ihnen gemalt und wir halfen ihnen, das thailändische Alphabet schreiben zu lernen. Manchmal brachte ich ihnen auch einige englische Wörter bei. Jeden Morgen, nachdem sie aufgestanden sind, gehen sie zum DEPDC Zentrum in die Schule. Wenn sie zurückkommen, haben sie noch ihre Hausaufgaben zu erledigen. Dann einige Tätigkeiten im Haushalt und im Garten. Am Wochenende spielten wir Spiele oder betrieben Sport mit ihnen.
Es kamen auch Mitglieder einen christlichen Gruppe zu uns und nahmen die Kinder einal in der Woche in eine nahegelegene Kirche mit. In der Kirche sprachen sie nur mit einem alten Akkha-Lehrer (Akkha sind Angehörige eines in Nordthailand ansässigen "Bergstammes") über allgemeine Fragen des Lebens und darüber, wie man sich zu einer guten Person entwickeln kann. Manchmal nahm jemand aus der Gemeinde die Kinder mit, damit sie landwirtschaftliche Aktivitäten kennenlernen konnten, wie z.B. den Reisanbau Die Kinder durften dann Reis schneiden, was ihnen wirklich viel Spaß machte.
Woher kommen die Kinder? Sind es Thais oder gehören sie zu den Bergstämmen?
Über 90% von ihnen gehören zu Akkha-Bevölkerung. Ihr Dorf liegt ungefähr eine halbe Stunde Fußmarsch entfernt von Mae Sai. Dort gibt es eine sehr hohe Arbeitslosigkeit und viele Menschen dort sehen keine Perspektive für ihre Zukunft. Ihr Einkommen ist minimal, und wenn manche von ihnen doch Geld haben, dann es ist häufig durch Drogenhandel verdient.
Es gibt viel Gewalt in den Familien, viele Menschen sind drogenbhängig. Sie nehmen Drogen wie Opium oder sie sind alkoholsüchtig. Väter senden ihre Kinder und ihre Frauen zum Betteln auf die Straßen. Sie werden geschickt um etwas Essen einzukaufen und auch um Drogen zu besorgen. Dies trägt vielfältige Probleme in die Familien hinein. Die Eltern wissen selbst oft nicht, wie sie ihre Kinder aufziehen sollen. Es ist wie ein schlimmer Kreislauf, denn sie selbst sind in einer solchen Umgebung aufgewachsen.
Die Kinder erhalten häufig überhaupt keine Erziehung, sie haben keine Spiele, kein Spielzeug, keine Gesundheitsvorsorge. In den Häusern gibt es keine Elektrizität. Dies sind die Gründe, warum die Kinder nach Mae Sai zum Betteln kommen. Und häufig werden Sie auch von ihren Eltern dazu gezwungen. Manche von ihnen schlafen auf der Straße, weil sie keine Eltern mehr haben, und manche weil sie die Gewalt in den Familien nicht mehr aushalten können. Sie ziehen es vor, auf der kalten Straße zu schlafen und von der Polizei zu geschlagen zu werden, anstatt zu Hause bei ihren Eltern zu sein.
Wieviele Kinder gibt es in dem Projekt?
Im Projekt werden jetzt 23 Kinder betreut. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht möglich, noch mehr Kinder in das Programm einzubeziehen, da die Geldmittel hierfür nicht ausreichen. Einige Kinder verlassen das Projekt wieder für einige Zeit und kommen zu einem späteren Zeitpunkt zurück. Aber auch diese Kinder haben sich sehr gebessert. In unseren Dateien haben wir zwischen 60-70 Straßenkinder erfasst. Wir denken, dass die Anzahl der Straßenkinder immer noch wächst. Als wir die Erhebung vorgenommen haben waren es genau 63. Etwa 10 von ihnen schlafen jede Nacht auf der Straße und viele andere kommen dazu, wenn sie die Probleme in den Familien nicht mehr aushalten können.
Wie lang bis du dort in Mae Sai gewesen?
Ich war in Mai Sae vom 1. August 2000 bis Anfang Dezember 2000. Aber wir haben das Straßenkinderprojekt erst im Oktober begonnen.
Wie ist die Situation jetzt? Hast du von Ngaow und Anne gehört?
Die Situation und das Verhalten derjenigen Kinder, um die wir uns kümmern konnten, hat sich sehr verbessert. Als ich dort war, konnte ich selbst diesen Veränderungsprozess miterleben. Am Anfang fiel es uns außerordentlich schwer, mit ihnen auszukommen. Es war harte Arbeit und wir waren oft sehr erschöpft. Sie Kinder haben einander geschlagen und sie haben Drogen genommen. Aber seitdem sie in das Haus eingezogen sind, haben sie aufgehört mit den Drogen, kein Schnüffeln von Klebstoff mehr.
Sie begannen allmählich, auf das zu hören was Anne und Ngaow ihnen sagten. Und sie haben sich allmählich daran gewöhnt, zu DEPDC in die Schule gehen und sich an die anderen Kinder im DEPDC Zentrum anzupassen. Sie begannen, zu spielen und auch ihr Selbstbewustsein entwickelte sich. Wenn man sie von den Drogen wegbekommt und wenn sie mit Respekt behandeln werden, wenn man ihnen eine Chance gibt, dann werden sie sich sicherlich gut entwickeln können.
Wie kann man aktiv werden und mithelfen, die Probleme zu lösen?
Das Straßenkinderproblem hat seine Wurzel in den sozialen und wirtschaftlichen Strukturen, die außerordentlich schwer zu verändern sind. Aber was wir für die Straßenkinder tun können ist genau das, was wir auch in Mae Sai gemacht haben mit unserem Projekt: Den Kindern eine sichere Zuflucht geben, wo sie schlafen können, wo sie sich entwickeln können und wo sie zu essen bekommen. Diejenigen, die gern helfen möchten, können Geld spenden oder sie können unsere Aktivitäten unterstützen. Sie können helfen, Sponsoren zu finden und andere Menschen über die Strassenkinder zu informieren.
Was hast du getan als du nach Deutschland zurückgekehrt bist?
Als ich aus Thailand zurückkam, hat mein Vater eine Website mit dem Namen kinderleben.org über das Straßenkinderprojekt gemacht. Ich hatte eine Menge Material und Informationen über Straßenkinder gesammelt. In Mae Sai habe ich viele Fotos gemacht und jetzt war ich damit beschäftigt, Artikel zu schreiben, um auf der Website über das Projekt zu informieren. Wir haben in den folgenden Wochen neue Nachrichten und viele weitere Fotos hinzugefügt. Die Website gibt es jetzt in einer deutschen und in einer englischen Version. Viele Menschen haben mit uns Kontakt aufgenommen und wollten wissen, wie sie helfen können.
Weihnachten letzten Jahres ging mein Vater auf den Weihnachtsmarkt in unserer Stadt und sammelte etwas Geld für das Projekt. Ich hatte einen Artikel über meine Erfahrungen in Mae Sai für die Lokalzeitung geschrieben. Mein Vater nahm einen Kasten mit Fotos mit auf den Weihnachtsmarkt und die Menschen spendeten Geld für die Kinder. Es kam keine große Summe dabei heraus, aber es gab dort eine Gruppe älterer Menschen, die auf dem Markt ihre Handarbeiten verkauften. Sie hatten den Artikel in der Zeitung gelesen und spendeten spontan 1.115 DM an das Projekt. Das war eine wirklich sehr großzügige Spende von ihnen, denn es war ihr gesamter Gewinn.
Siehst du Thailand nach deiner Erfahrung in Mae Sai jetzt in einem anderen Licht?
Ja, meine Ansichten über Thailand haben sich geändert. Denn als ich mich das erste Mal in Thailand aufhielt, habe ich nur die positiven Seiten das Landes gesehen. Ich lebte in einer Mittelschichtfamilie in einer sehr schönen Gegend und es gab dort nicht so viele Probleme. Dieses Mal habe ich ganz andere Aspekte erlebt, viele Probleme wie den Drogenhandel und Frauenhandel.
Aber ich habe auch Menschen kennengelernt, die sich dafür einsetzen, die Dinge zum Besseren zu wenden. Ich habe mit Menschen gearbeitet, die hohe Ideale haben und die sehr hart arbeiten, um Anderen zu helfen und Lösungen für die Probleme zu finden. Daher sah ich dieses Mal beide Seiten, die guten und schlechten Seiten der Gesellschaft.
Saisuda and John Pohl
© thailife.de
© All photos: Anna-Maria Fiedler
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